Zukunftsentwicklung

Gemäss des Bundesamtes für Statistik (BfS) wird der Anteil der Bevölkerung in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen. Durch die gleichzeitig ebenfalls noch leicht  ansteigende Lebenserwartung wird der Anstieg bei den Betagten (80-jährig und mehr) besonders ausgeprägt sein.

Diese Tatsache im Verbund mit der in der Altersstrategie festgehaltenen Philosophie „Ambulant vor Stationär“ wird dazu führen, dass der Bedarf an unterstützenden Dienstleistungen noch zunehmen wird. Neue Ideen oder Organisationsformen werden dadurch an Bedeutung gewinnen.

In diesem Zusammenhang ist der Seniorenrat gerne bereit, in Zusammenarbeit mit der Behörde und den beteiligten Organisationen bei der Suche von Lösungen und der Umsetzung von Massnahmen sein breit abgestütztes Wissen einzubringen.

Ein Gespräch mit der zuständigen Stadträtin ist für anfangs 2019 geplant.

Freiwilligenarbeit

Einige der in der Altersarbeit tätigen Organisationen sind auf die Mithilfe von Freiwilligen angewiesen. Der zunehmende Bedarf an Freiwilligen steht im Gegensatz zu einer stagnierenden bis leicht abnehmenden Bereitschaft zur Erbringung von Freiwilligenarbeit. Somit muss die Suche nach Freiwilligen intensiviert, besser koordiniert und die entsprechende Anerkennung und Wertschätzung verbessert werden.

Unter Leitung der Fachstelle Alter erarbeitet eine Spurgruppe diesbezügliche Vorschläge aus. Mitglieder des SRU arbeiten in dieser Gruppe mit.

„Die Stadt informiert nur noch digital“

Gemäss einem Entscheid des Gemeinderates vom 30. September 2018 sollen künftig amtliche Mitteilungen der Stadt nur noch digital angeboten werden. Artikel AVU vom 25. Sept 2018.

In einem Brief an den Stadt- und Gemeinderat weist der SRU auf die negativen Folgen eines solchen Vorgehens hin (Brief vom 30.9.18). Der Anzeiger vom Uster veröffentlichte in einem Artikel AvU vom 10. Oktober eine diesbezügliche Stellungnahme.

Vereinzelte Stellungnahmen aus dem Gemeinderat sind erfolgt, eine Antwort des Stadtrates liegt vor (Brief vom 07.11.18).

Der SRU beschliesst, gegen den Beschluss des Gemeinderates das Referendum zu ergreifen (Artikel AvU vom 07.11.18). Mit dem Sammeln von Unterschriften wurde anfangs Nov. begonnen. Am 30. Nov. 2018 wurden bei der Stadtverwaltung 1855 Unterschriften eingereicht. Als Abstimmungstermin wurde der 19. Mai 2019 festgelegt (she. Flyer).

Der Gemeinderatsbeschluss wird mit 4451 Ja zu 4690 Nein abgelehnt (Art. AvU vom 20.05.19).